12.0 Rauchen

Guter Vorsatz auf den letzten Drücker

 

Ich kann mir nicht helfen. Dieses Bild möchte ich einfach gerne zeigen, weil es in mir so starke Gefühle des Widerwillens weckt und da dachte ich: Vielleicht inspiriert es einen Menschen zu einer Veränderung. Zum Jahreswechsel denkt man ja manchmal über sowas nach ...

 

 

Neulich wollte ich ein  Einkaufszentrum am Hamburger Stadtrand betreten und fand direkt vor dem Eingang in der Tiefgarage diesen Empfangseimer vor. Daneben zwei Zigarette rauchende Menschen. Es war kalt. Der Wind pfiff (wirklich!). Es tat mir schon fast Leid, dass diese, in ungerauchtem Zustand so harmlos aussehenden, Zigaretten in der Lage sind, Menschen in einer Tiefgarage vor so einen, wie ich finde, ekelhaften Eimer zu treiben um ihre Sucht zu bedienen.

Und jetzt dachte ich - ich versuche es mal auf den letzten Drücker im Jahr 2013. Ich wende mich an die Süchtigen. Die Anderen brauchen das ja nicht.

Kleine Motivationshilfe das Rauchen aufzugeben. Einfach machen!

Drei Wochen ist es ziemlich schlimm und man ist höchst rückfallgefährdet. Die nächsten drei Wochen ist es auch schlimm, aber nicht mehr so sehr.  Reizbarkeit gilt es wahrzunehmen und durchrauschen zu lassen. Vielleicht manchmal zunächst um den Block gehen bevor ein verletzendes Wort sich anschickt gesprochen zu werden. Dann ist das Gefühl schon wieder anders. Verlangen nach Zigaretten und Hunger sind in dieser Zeit schwer von einander zu trennen. Der Unterschied muss erst erlernt werden. Im Zweifelsfall lieber nur zu festgelegten Mahlzeiten essen.

Rauchende Freunde auch am Anfang besser meiden. Zu labil die neue Situation. Selbst nach Jahren ist die Gefahr eines Rückfalles leider nicht vorbei.

Nikotinpflaster, altehrwürdige Akkupunktur, so mancherlei angepriesenes Helferlein - selbst klassische Homöopathie - hilft alles nicht wirklich - außer vielleicht denen, die es verkaufen.

Der Wille und der Wunsch sind die entscheidenen Unterstützer des Entschlusses. Man muss sich klar sein: NIE WIEDER! Ein bisschen aufhören zu Rauchen klappt, meiner Erfahrung und Beobachtung nach, nicht.

Sie kriegen es hin!! Wie bei jeder Sucht muss sich der Mensch in seinem suchtlosen Zustand erstmal neu entdecken und lieben.

 

Aber dann: FREIHEIT! Mehr Schönheit! Mehr Gesundheit! Wohlgeruch! Freie Entscheidung!

Also? Wie wär´s?

Übrigens ... 2014 gibt´s mehr zu lesen. Schauen Sie mal!